Autonome Krieger: Über die Rolle des Menschen in der Kriegsführung
Shownotes
Welche Rolle hat der Mensch künftig in der Kriegsführung? Oder besser gesagt: Welche Rolle soll er haben? Denn autonome Systeme, egal ob in der Luft, auf dem Boden oder im Wasser, sind in aktuellen Kriegen längst im Einsatz. Wir haben die Rüstungsmesse Eurosatory in Paris zum Anlass genommen, uns der Frage nach dem Human in the Loop zu nähern. Angesichts von KI, unbemannten Systemen könnte man ja meinen, diesen „Human“ braucht es doch gar nicht mehr.
Militär Aktuell Podcast-Reporter Stefan Tesch hat mit diesen Interviewpartnern gesprochen:
- Harald Buschek, Chief Program Officer Diehl Defence
- Johannes Pinl, Gründer und Geschäftsführer MARSS
- Martin Reischer, Geschäftsführer GDELS-Steyr
- David Williams, Managing Director Europe BAE Systems
Credit Titelfoto: MARSS
Veranstaltungshinweise:
- Air Defence Summit Vienna: 18.–19.11.2026 airdefencesummit.com/
- DroneVation & Defence: 20.5.2027 dronevationdefence.com/
Besuchen Sie uns auch auf unseren anderen Kanälen:
- Laufende Berichterstattung auf militaeraktuell.at
- Gedrucktes Magazin 4x pro Jahr (zum Abo)
- Newsletter Feldpost
- Instagram (@militaeraktuell)
Transkript anzeigen
00:00:02: Militär aktuell.
00:00:04: Der Podcast zur Militäre und Sicherheit.
00:00:08: Welche Rolle hat der Mensch künftig in der Kriegsführung?
00:00:12: Oder besser gesagt, welche Rolle soll er haben?
00:00:16: Denn autonome Systeme – egal ob in der Luft auf dem Boden oder im Wasser – die sind den aktuellen Kriegen ja längst im Einsatz!
00:00:25: Wir haben die Rüstungsmesse Eurosatori in Paris zum Anlass genommen ums der Frage nach dem Human-in-the Loop zu nähern weil angesichts von KI und unbemannten Systemen könnte man ja meinen an diesen Human braucht es doch gar nicht mehr.
00:00:40: Siebenundzwanzig Fußballfelder umfasst übrigens die Ausstellungsfläche der EuroSatore, sie ist damit die Rüstungsmesse der Superlative und findet alle zwei Jahre statt.
00:00:50: Heuer waren rund zweitausendsechsundert Aussteller Und die Militäraktuelle Redaktion war wieder mehrere Tage vor Ort.
00:00:59: Einige Stories, nämlich an habt ihr ja bestimmt schon auf unserer Website gelesen.
00:01:05: Mein Name ist Stefan Tesch und ich war mit dem Mikrofon auf der EuroSaturi unterwegs und habe mit vier Interviewpartnern über deren Einschätzungen zur Rolle des Menschen in der Kriegsführung gesprochen.
00:01:17: Den Anfang macht Harald Buscek, Manager bei Deal Defense – das ist jenes deutsche Unternehmer, das für das Flugabwehrsystem Iris T. bekannt ist!
00:01:28: Ja, hallo.
00:01:29: Freut mich, dass ihr hier seid!
00:01:30: Herr Buschek welche Produkte haben Sie denn mitgebracht auf die EuroSaturie?
00:01:34: Wir haben so einen kleinen Querschnitt unseres Produktportfolios gezeigt hier natürlich unsere Ground-Based Air Defense Systeme von klein ihres TSLS bis ihres CSLX und auch dem Produkt im künftigen zur Hüberschall Abwehr Heideff.
00:01:48: wir gehen weiter.
00:01:49: wir haben auch noch etwas kleineres gegen die Drohnenbedrohung.
00:01:52: das ist unser Garmer unserer Verteidigungsfahrzeug der sowohl mit einer Waffenstation als auch einen kleinen Abwehrflugkörper namens CICADA bestückt ist.
00:02:01: Wir haben ein Modell unseres Pultsystems, Raketenartillerie wo wir momentan auch sehr stark gemeinsam mit Elbit in Deutschland unterwegs sind und wir haben auch beispielsweise die Libelle hier eine Drohne zur Abwehr von Panzern, die dann aus der Luft mit einem entsprechenden Wirkteil letztendlich Panzer bekämpfen kann.
00:02:20: Auch das Ferngesteuert letztendig vom Boden aus aus sicherer Distanz also einen kleinen Querschnitt.
00:02:25: lange nicht alles, aber genügend um hier gut zu reden.
00:02:29: Welche grundlegenden Entwicklungen hat es denn in Ihrem Unternehmen in den letzten Jahren gegeben?
00:02:35: Na ja man merkt natürlich extrem die Auswirkungen des Ukrainekrieges.
00:02:39: Bestellungen sind doch oder haben sehr stark zugenommen.
00:02:45: Lieferkadenzen werden gefragt gerade was Flugkörper betrifft das Feuereinleiten der Ground-Bestair Defensysteme betriffte.
00:02:52: Wir haben da jetzt sehr sehr stark uns vergrößert.
00:02:56: Wir haben sehr viel mehr Produktionskapazität geschaffen, wir haben neuen Standort gekauft, wir investieren von Deal insgesamt aktuell ein Prozent fünf Milliarden Euro über alle Standorte umgerade Produktions kapazitäten zu steigern neue Maschinen zu kaufen und ähnliches.
00:03:14: Kann man da ein paar Beispiele für die Produktionsstandorte nennen?
00:03:17: Wir haben drei Hauptstandorte, das ist unser Hauptstandort in Überlingen am Bodensee.
00:03:22: Dort werden Schwerpunkte die Flugkörper entwickelt und wir werden in der Produktion machen dort die Lenkeinheiten, die Guidancections, die Suchköpfe und Ähnliches, Elektronik.
00:03:31: Wir haben einen sehr großen Standort in Rötenbach bei Nürnberg.
00:03:35: Das ist zum einen ein Munitionsstandort, zum anderen haben wir aber auch gerade dort unsere Integrations- und Testmöglichkeiten für unsere Air Defense Systeme Auf und ausgebaut, wir haben mehr als verdoppelt unsere Kapazität Feuereinheiten zu produzieren.
00:03:51: Der dritte große Standard ist in Nonweiler im Saarland wo wir Explosivstoffe handhaben können.
00:03:57: D.h.,
00:03:57: dort wird die Monitionsproduktion stattfinden, dort findet die Endintegration der Flugkörper statt.
00:04:03: Wir können am Bodensee keine Explosifstoffe Hand haben.
00:04:07: Das wäre ein bisschen zu gefährlich für die Touristen wie es immer schön heißt.
00:04:11: das machen wir im Saarland dem speziellen Standort.
00:04:14: Raketenmotoren werden eingeliefert Gefechtsköpfe werden gegossen und solches.
00:04:18: Und dann haben wir noch einen vierten Standort.
00:04:20: Das ist der, den wir tatsächlich jetzt neu dazu gekauft haben.
00:04:23: Der liegt in Lübben, in der Nähe von Berlin.
00:04:26: Dort wird momentan hier unser neues Werk für das Thema Artillerieraketen aufgebaut sowie für die hundertfünfundfünfzig Millimeter Raketenartilleriemunition letztendlich ebenfalls im Betrieb genommen.
00:04:40: Sie haben zuerst die Ukraine auch schon erwähnt, dass System IRIS-TSLM also den mittleren Flugabwehr ist dort auch im Einsatz.
00:04:47: und welche Learnings nehmen sie da in die Produktentwicklung mit auf?
00:04:52: Da kommt natürlich sehr viel Feedback.
00:04:53: Wir haben inzwischen ja zehn Feuereinheiten, wir haben die ukrainischen Soldaten trainiert gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe – das war mit Sicherheit ein Lörner!
00:05:04: Wir haben hier die einzigartige Möglichkeit, dass wir gemeinsam mit einer deutschen LuftWaffe am Standort den Todendorf an der Ostsee gemeinsames Training durchführen können.
00:05:13: Das ist ein großer Lörrer für beide Seiten.
00:05:16: Wir kriegen ständig Feedback auch über eine Hotline, die wir natürlich haben.
00:05:19: Dort für Wartung, für Logistik und Ähnliches wie die Systeme funktionieren wo man Dinge verbessern könnte.
00:05:25: das fließt in unsere regelmäßige Produktentwicklung mit ein so dass jedes System noch mal ein bisschen besser wird als das vorherige.
00:05:32: Wie sehen Sie da die großen Entwicklungen an der Luftverteidigung?
00:05:36: Die große Entwicklungen zunächst einmal sind größere Stückzahlen zu produzieren.
00:05:40: Das ist das was tatsächlich momentan am meisten gefragt ist.
00:05:44: Unser System funktioniert zum Krieg sehr gut.
00:05:46: Wir haben nach wie vor eine Trefferade von deutlich über neunzig Prozent, was schon einmalig ist und natürlich das Feedback im Sinne von.
00:05:55: wir arbeiten die Systeme zusammen.
00:05:57: Die Ukraine sind auch sehr kreativ.
00:06:00: Beispielsweise haben die Ukrainer in den ersten Einheiten spontan selbst einfach das Thema Starlink eingerüstet.
00:06:05: Das war bei uns zu raus nicht drin, die haben gesagt können wir gebrauchen.
00:06:08: Haben die mal selber gemacht?
00:06:10: Jetzt rüsten wir beispielsweise Starlink von vornherein in jede Feuereinheit schon ein, die wir ausliefern.
00:06:15: Das ist jetzt so ein Beispiel was ich relativ offen auch sagen kann.
00:06:19: Ist ja oft die Rede hier auf der Messe von Autonomensystemen.
00:06:23: Ich frage ganz provokant welche Rolle soll der Mensch überhaupt noch in der Verteidigung haben?
00:06:28: Das ist eine gute Frage, es sind bisschen auch eine philosophische Frage.
00:06:32: Letztendlich wenn's darum geht auf den Knopf zu drücken und tatsächlich eine Waffe auszulösen.
00:06:39: Das ist momentan der Ansatz und den vertreten auch wir, dass immer noch ein Jungen in der Loop einen Mensch letztendlich als finales Entscheidungskriterium da sein muss.
00:06:48: Sehr viele Dinge die vorher geschehen kann man automatisieren.
00:06:51: Man kann – man muss ihm die Informationen aufbereiten!
00:06:54: Es ist ja nicht nur das da einer da sitzt und sagt jetzt kommt da oben eine Bedrohung, die bekämpfig.
00:06:59: Da ist er sehr viel mehr.
00:07:00: D. h., ich brauche automatisierung im Sinne von Datenverarbeitung, von Priorisierung und von Vorschlägen zu machen.
00:07:08: Letztendlich aber das bewertende Kriterium ist immer noch der Mensch, der drauf schaut – Ist es wirklich eine Bedrohung?
00:07:14: Kann ich die bekämpfen oder muss ich sie
00:07:15: bekämpfen?".
00:07:16: Und dann auch die Entscheidung trifft ja, ich bekäme das!
00:07:19: Das ist momentan der Ansatz und den werden wir bis auf weiteres auch so weiter verfolgen.
00:07:24: Es ist eine ethische Frage und weiter gedacht auch eigentlich eine völkerrechtliche Frage
00:07:29: Durchaus ja, also wie gesagt auch da gibt es natürlich ethische Grundsätze, völkerrechtliche Regeln.
00:07:35: Momentan vollautomatisierte Systeme möglich sind sie.
00:07:39: technisch kann ich alles machen aber werde ich das tun?
00:07:42: wir werden's nun momentan nicht sollte sich eine entsprechende Gesetzeslage und ein eindeutiger Wunsch des Kunden artikulieren werden mit dem Kunden drüber reden?
00:07:53: Herr Puschek, ich würde gerne noch auf das IRIS-TSLS sprechen kommen.
00:07:59: Das ist eine All in One-Lösung, Sensor, Effektor, Kontrollstation und sozusagen in einem Fahrzeug auf einem LKW.
00:08:06: Was war da die Entwicklungsüberlegung dahinter?
00:08:09: Die Entwicklung des Überlegungs war, dass wir mit einem solchen System schneller flexibler und mobiler sind.
00:08:15: Dass Ihres TSLM-Systems ja auch mobil dient aber im Wesentlichen zum Schutz von Hochwerts-Zielen.
00:08:23: Ich kann einen Kraftwerk schützen oder ähnliches, keine Städte damit schützen ist aber eher feststehend.
00:08:29: Nichtsdestotrotz ich kann das innerhalb von fünfzehn Minuten zusammen packen sozusagen und kann losfahren.
00:08:34: Das SLS System wo wir alles auf einem Fahrzeug haben ist natürlich eine sehr schnelle und flexible Einheit.
00:08:40: hier kann ich auch bewegliche Kräfte während der Bewegung beispielsweise schützen.
00:08:45: also mit dem System bin ich in der Lage das sogenannte Fire-on-the-Move zu praktizieren, also aus der Bewegung heraus Ziele zu bekämpfen.
00:08:53: Ich muss nicht erst anhalten, gerade hochfahren gucken wo das Ziel ist und dann schießen.
00:08:58: dass kann ich während der Fahrt jetzt nicht während der vollen Fahrt aber zumindest mit einer guten Geschwindigkeit wenn ich das während der fahr schon machen.
00:09:05: das heißt das System wird mehr deutlich vorderen Bereich näher an der Front bei beweglichen Kräften eingesetzt werden.
00:09:12: Für alle die jetzt keine Techniker sind, was bedeutet denn das in der Entwicklung?
00:09:16: sozusagen dass eine Waffe während der Fahrt ein Ziel erfassen kann?
00:09:19: Was ich auch sehr schnell bewege.
00:09:21: Ja!
00:09:22: Der Punkt ist tatsächlich, dass sich während der fahrt aus Margieler weiß wenn ich fahre dann bewege ich mich Dann gibt es Vibrationen und das Ding schaukelt Und es wird schwierig sein.
00:09:31: Hauptsache jetzt nächstes mal mit dem Radar das Ziel zu erfassen und dann einen stabilen Track abzuleiten.
00:09:37: Das heißt, dass ich immer weiß wo ist das Ziel obwohl ich mich jetzt möglicherweise ruckelig auf allen einer Piste entlange bewege diesen Track stabil zu halten das dann über das Führungssystem zum Flugkörper zu geben und ihn sichereinzuweisen.
00:09:51: in dem Moment wenn der Flugkörper gestartet ist dann ist es kein Problem mehr dann ist er selber unterwegs.
00:09:56: auch für den Flugkörber selber macht es wenig aus denn an ihres T hängt normalerweise irgendwo auch ein Flügel eines Eurofighters oder einer f-sechzehn.
00:10:04: da erfährt er ganz andere Vibrationen.
00:10:06: Also über den Flugkörper selber ist es tatsächlich ja gar kein Problem.
00:10:10: Die Kunst, das Radar so auszugestalten, dass wie gesagt ich einen stabilen Track erarbeiten kann, dem ich dann den Flugkerber mitgebe.
00:10:17: Ich würde genau auf ein anderes Thema zu sprechen kommen.
00:10:20: Sie sind in eine Kooperation mit Bräung eingegangen hinsichtlich GhostBad.
00:10:24: man könnte sagen Das ist ein unbähmter FighterJet.
00:10:27: Was ist da die Überlegung dahinter?
00:10:29: Was erwartet uns da?
00:10:30: Ja momentan der GhostBat ist nur ein Vertreter von mehreren.
00:10:36: Helsing ist hier unterwegs, Airbus ist sehr unterwegs und wir reden tatsächlich auch mit allen.
00:10:41: Das ist ja so eine klasse CCA Collaborative Combat Aircraft die momentan jetzt neu hervorgehoben wird.
00:10:48: was uns hier bewegt ist Wir werden das Flugzeug selbst nicht bauen.
00:10:52: aber wir sind natürlich im Thema Bewaffnung oder auch Sensorik sehr interessiert unsere Bewaffnungen unserer Sensorik entsprechend an solche CCAs zu integrieren.
00:11:03: Weil Fliegen ist eine Sache, ich muss aber auch ein Mehrwert erwirken.
00:11:06: Das heißt, ich brauche entweder eine Information auf Klärungsdaten und oder ich muss was bekämpfen können.
00:11:12: Und das ist der Teil den wir bei so einem CCA für uns momentan sehen.
00:11:17: Ich frag da auch nach.
00:11:19: Insichtlich unbemannte Systeme in der Luft?
00:11:21: Wo ist da der technologische Knackpunkt?
00:11:23: Das werden wir jetzt im Zukunft noch herausfinden.
00:11:26: wie gesagt das sind jetzt erste Ansätze die wir haben.
00:11:29: Integration ist jetzt weniger, da kann ich auch ein bemanntes Flugzeug integrieren.
00:11:33: Ich habe mechanische Schnittstellen und elektrische Schnittstellen.
00:11:36: Die Frage ist die letztendlich wie Sie auch sagen, wie wir so schon diskutiert hatten?
00:11:41: Wie treffe ich die Entscheidung dann tatsächlich eine Waffe von seinem unbemannten Flugzeuger einzusetzen?
00:11:45: als auch das wird ja nicht vollständig Unbemannt und eigenständig fliegen, sondern auch da gibt es einen Operateur.
00:11:52: Der sitzt halt nicht im Flieger, sondern der sitzt irgendwo am Boden.
00:11:55: Das heißt hier muss dann die Entscheidung eines Waffeneinsatzes eben von dem Mann am Boden letztendlich getroffen werden so wie es heutzutage bei den Global Hawks und ähnliches ja auch schon gemacht wird.
00:12:06: Stichwort Kooperationen.
00:12:07: Sie haben vor kurzem noch bekannt gegeben eine solche mit Spire Global eingegangen zu sein.
00:12:12: Da geht's um die Nutzung von Kleinsatelliten.
00:12:15: In weiterer Folge wird das dafür genutzt, ballistische Raketen frühzeitig zu erkennen.
00:12:20: Wie wird es dann in ein Ökosystem eingebunden?
00:12:23: Ja richtig mit SpyroGlobal sind wir hier unterwegs einen Sensor, einen entsprechenden Infrarotsensor hochpräzise in den Kleinsateleten zu integrieren und denen in die Umlaufbahn zu bringen.
00:12:33: Und Ziel ist wie gesagt, wie Sie genau gesagt haben, dass Thema wie kann ich aufsteigende oder im Flug befindliche ballistischen Raketen frühzeitig detektieren eine frühzeitige Vorwarnung letztendlich in die Zielregion geben, aber auch dann vermessene Zieldaten frühzeitig in den entsprechenden Abwehrstellungen zu transportieren.
00:12:55: So dass ich mich jetzt vorher schon auf ausrichten kann meinem Bodenradar wo muss es hinschauen?
00:13:00: Ich mache die Einheiten schon fertig!
00:13:02: Das heißt das ist die Idee, dass wir frühzeitigere Vorwarning kriegen und aber auch frühzeitiger Tracks auf die wir noch schneller und präziser aufschalten können.
00:13:12: Erkennen diese Satelliten auch Hyperschallraketten?
00:13:15: Ja, das ist die Idee.
00:13:17: Wie gesagt wir verenden einen Infrarotsensor.
00:13:20: der ist ja wie der Name sagt Wärme empfindlich.
00:13:22: er misste Infrarotstrahlen und je schneller ein Fluggerät ist ein Flugkörper ist es nur wärmer wird er natürlich.
00:13:28: Das heißt ich kann einen solchen Flugkörber mit einem Infrarotesensor sehr gut erkennen Sei es ein ballistischer Flughörber oder sei es auch ein Hüberschallflughörper, Hyperschallgroßmissile, Hyerschallgleitvehikel.
00:13:41: All das kann mit einem solchen Sensor detektiert werden.
00:13:44: Herr Buschek danke fürs Interview!
00:13:46: Sehr gerne, danke für meiner Seite.
00:13:48: Wir bleiben beim Thema Luftverteidigung und treffen den Gründer des IT-Unternehmens Mars – Johannes Pinnell.
00:13:56: Seine KI gestützte Plattform eröffnet in der Drohnenabwehr neue Möglichkeiten.
00:14:01: Hallo ich bin Johannes Pinnel
00:14:02: also
00:14:03: Wir sitzen hier in Paris bei der Euro Satori Messe.
00:14:07: Ich bin Österreicher, ich habe eine Firma gegründet die heißt MAS vor zwanzig Jahren.
00:14:12: Nun haben wir einen Merger gemacht mit EOS Defense, das ist eine australische Firma, die spezialisiert sich auf Laser und Kanonensysteme und wir bringen da hier als Firma MAS rein in diese neue Firma unserer Commander Control Technologie die wir für einige Zwecke verwenden.
00:14:36: Einer der großen Topics sind natürlich jetzt Counter-Drone Solutions, und da sind wir mittlerweile der Marktführer.
00:14:43: Und zwar was machen wir da wirklich?
00:14:45: Wir bauen basierend auf einem AI Software ein Command Control, die Kill Chain automatisiert.
00:14:55: Also das ist wirklich den ganzen Prozess von Detection, Classification bis zur Neutralisierung eines Drohnes muss automatisiert werden.
00:15:07: Und das machen wir und da sind wir sehr aktiv vor allem zu Zeit natürlich in mittleren Osten.
00:15:15: Die letzte Drohne die vom Iran hoffentlich letzte Drohn die von Iran rüber in Richtung Saudi Arabien gekommen sind die haben hat unser System neutralisiert und da passiert natürlich einiges.
00:15:29: Jetzt ist sehr oft der Begriff automatisch, automatisiert gefallen.
00:15:33: Wie hoch ist da Automatisationsgrad?
00:15:36: Also gute Frage!
00:15:38: Da sind zwei Antworten hier.
00:15:40: Nummer eins was ist technisch möglich?
00:15:43: Nummer zwei was kann man wirklich machen Geneva Convention und so?
00:15:48: Nummer eins Technisch müssen wir vielleicht ein bisschen weiter zurückgehen.
00:15:55: Größeres Bild ist das wir letztendlich Die Gefahr kommt von Drohnen, die mittlerweile automatisiert werden.
00:16:03: Was wir im Battlefield sehen sind mehr und mehr geht der Angriff von FPV-Drohnen über in automatischen Flug und automatische Zielerkennung und automatischer Final Kill.
00:16:21: Und als wir bauen natürlich hier Protection Systems Wir beschützen hier Critical Infrastructure.
00:16:29: Da muss man die gleiche Technologie verwenden, um eine Chance zu haben gegen solche automatisierten Maschinen.
00:16:37: und da kommen wir wirklich jetzt.
00:16:39: oder es kommt dann auch zur Frage zurück Wir kommen in einen Zeithalter wo wirklich die Maschine gegen die Maschine kämpft Und das ist... wir sind gerade so am Anfang dieser neuen Phase und da müssen wir wirklich... da arbeiten wir viel natürlich
00:16:58: um
00:16:58: uns zur Zeit und in der Zukunft beschützen zu können.
00:17:03: Wo sind wir zurzeit?
00:17:04: Das ist natürlich die große Frage, also man automatisiert muss mittlerweile so weit wie möglich alles automatisieren.
00:17:13: Wir haben noch immer den Human In The Loop.
00:17:16: wieder so schön heißt das.
00:17:17: bedeutet das System erkennt eine Drohne mit Radersystemen, automatisch KI Erkennt, wie sich diese Drohne bewegt.
00:17:29: Ob sie dieses Objekt bewegt, das ist wirklich eine DrohNE, wird klassifiziert als DrohNe oder klassifiziert als Vogel.
00:17:36: Wenn es ein Vogel ist, wird er rausgefiltert und der Operator nicht alarmiert.
00:17:41: Wenn zwar eine DroHNE ist dann machen wir eine Doppelverifikation mit Infarotkameras auf fünfzehnzwanzig Kilometer Entfernung, also ziemlich weit wo wieder KI in Spiel kommt vollautomatisiert natürlich, wo KI dann nochmal die Verification macht.
00:18:00: Das ist wirklich eine Drohne und dann kann KI auch sagen das es ein Category One also einen DJI-Drohne oder einen Shahid-Dronen oder eine größere Drohna.
00:18:10: Sobald der System die KI das erruiert hat und sagt wirklich dass es eine echte Drohnoe, dieses System weiß was für eine Drohn ist, dann wird der Operator alarmiert.
00:18:23: Der Operator hat dann ein High-Resolution Live Video von der Drohne.
00:18:29: Das ist wirklich der Human in the Loop, der Operator sagt ja das ist echt eine DrohNE confirmed und dann schlägt dem Operator vor welche die beste Countermeasure ist gegen diese DrohNe.
00:18:47: Und das fängt an da normalerweise mit Jamming also Signalstörung wo man erkennt, auf welchem System die Drohne läuft oder was es emittet.
00:19:03: Man stört zuerst diese Kontrollfrequenzie.
00:19:08: Was wir in der Ukraine und Iran sehen, dass Jamming nicht mehr sehr effektiv ist.
00:19:16: Entschuldigung
00:19:17: wegen Glasfaser?
00:19:18: Oder wegen Frequenzen?
00:19:20: Frequenz!
00:19:22: Nicht nur Glasfasern ist ein großes Ding, sondern eher in der Ukraine.
00:19:29: In Iran-Konflikt ist das System A mit Starlink fliegt.
00:19:38: Das ist Starlink-Antennen draufbauen.
00:19:40: Starlink kann man nicht mehr jammen – was sehr schwierig!
00:19:44: Andersrum ist dass der Flug automatisiert ist soweit automatisiert, dass keine Störung möglich ist weil es voll autonom fliegt bis zum Ziele und dann ein Operator übernimmt.
00:19:58: Aber während des Fluges haben wir gesehen das es schwierig ist auch GPS-mäßig da wirklich eine Jamming, eine Störung zu machen.
00:20:08: Das war eines der nächsten...das System automatisch eben schlägt vor welche die beste effektive Lösung ist um diese Drohne zu neutralisieren.
00:20:18: Der zweite Leer ist eine kinetische Lösung.
00:20:22: Wir verwenden Medium Range Missile Systems.
00:20:27: Thales Aluminum funktioniert sehr gut in der Ukraine, sehr gut im Mittelmeer und Osten.
00:20:32: Das ist sehr teuer.
00:20:34: Das System schlägt so etwas nur vor wenn es eine größere Drohne ist ein echte Gefahr ist.
00:20:39: Sonst verwendet das System kalkuliert immer Cost per kill.
00:20:45: Ist einer dieser Punkte?
00:20:47: Man sagt, okay das ist die Drohne kostet.
00:20:51: Also wir haben sie Drohnen klassifiziert.
00:20:53: Das ist eine Shahidrohne, die kostet dreißig vierzigtausend Dollar.
00:20:57: der anderen Seite Wir wollen nicht einen Missall nehmen, die uns eine Million Dollar kostet!
00:21:04: Das ist ein Blödsinn, das ist nicht effektiv.
00:21:07: Wir verwenden eine kleine Rocket APKWS seventy Millimeter Rocket.
00:21:19: dann haben wir auf einmal Cost Parity.
00:21:22: Mit diesem System automatisieren wir so weit wie möglich für den Operator dieses Kill Chain und das ist wirklich effektiv, also der Operator braucht nur sagen ja da ist echt eine Drohne und ja ich möchte diesen Effekter verwenden der mir vorgeschlagen wird oder nein!
00:21:41: Das ist der einzige Einfluss Operator haben muss und dadurch kann er nicht nur eine Drohne bearbeiten, sondern mehrere gleichzeitig.
00:21:54: Und das ist wirklich der Hauptgrund wo Artificial Intelligence oder KI eine echte Rolle spielt und uns wirklich hilft diese Dronen zu bekämpfen.
00:22:06: Also all diese Entscheidungen, welches Wirkmittel zu welchen Kosten setze ich ein?
00:22:11: Das trifft der Mensch.
00:22:12: aber jetzt einmal ganz einfach gefragt.
00:22:14: Wenn ein Drohner schwarm mit fünfzig Dronen kommt, müsste ich das für jede Drohne einzeln entscheiden.
00:22:18: Es werden nicht fünfzig verschiedene sein, aber Sie wissen worauf ich hinaus möchte.
00:22:22: Natürlich und das kommen wir zum zweiten Punkt hier.
00:22:26: technisch ist KI, also ist eine Technologie so weit dass sie klassifieren kann welcher Drohne man hier hat ob das ein kommerzielles Flugzeug ist.
00:22:39: Dass keine Gefahr ist.
00:22:40: natürlich was das Objekt ist der Operator kann unsere Tests zufolge vier fünf Drohnen gleichzeitig bearbeiten mehr nicht.
00:22:53: Das is kein Swarm Attack.
00:22:56: Mittlerweile ist es dreißig, vierzig, fünfzig, hundert Drohnen gleichzeitig.
00:23:00: Der Mensch kann nicht so viele Gefahren gleichzeitig verarbeiten.
00:23:04: Da kommt KI rein.
00:23:06: KI macht die erste Phase, dass man Prioritäten setzt für den Operator.
00:23:12: Fokussiere auf diese Drohne, die kommt zuerst rein.
00:23:15: Die ist die gefährlichste.
00:23:16: Work on that one.
00:23:18: Das geht aber auch nur bis zu einem gewissen Grad Wenn das System weiß wann fast zu spät ist, wenn wirklich der Operator der bottleneck ist und dann könnte theoretisch oder technisch zumindest wirklich KI dann voll übernehmen und die restlichen Entscheidungen selbst treffen.
00:23:40: Zurzeit ist das eine rein technische Frage weil Geneva Convention ist es nicht erlaubt also vor allem die westliche Welt erlaubte es nicht.
00:23:52: man muss aber sagen dass die andere Seite sich nicht an die Geneva Convention hält, die machen das.
00:23:59: Die Technologie ist da und auf der anderen Seite wird sie verwendet – wir verwenden sie nicht!
00:24:09: Und da kommen wir natürlich auch zu einer der größeren Fragen hier.
00:24:14: Was machen wir in Zukunft?
00:24:16: Wenn wir uns... Wir sind schwerst benachteiligt mit diesem Limit, dass wir uns selber auflegen.
00:24:25: Und das ist die große Frage.
00:24:26: Was machen wir, wenn es wirklich kracht bei uns?
00:24:30: Wenn auf einmal die russische Armee wirklich vor Wien steht.
00:24:36: Irgendwann muss man sagen Geneva Convention oder unser eigenes Leben und das ist eben... Die Antwort haben wir nicht.
00:24:43: Technisch wissen wir
00:24:47: dass
00:24:47: Lösungen da sind.
00:24:48: Die Lösungen sind nicht.
00:24:50: Ich muss sagen diese technischen Lösungen Funktionell.
00:24:57: Achtzig bis neunzig Prozent Proven, zehn Prozent, zwanzig Prozent Fehler passiert.
00:25:05: und das ist halt die große Frage wie dient man damit?
00:25:10: Sie haben den Iran angesprochen, sie haben da auch sehr gute Einblicke der ihre Systeme im Nahen Osten eingesetzt sind.
00:25:17: Der Iran mit seinen Abwehrsystemern hat keinen Human in the Loop
00:25:22: mehr.
00:25:23: Iran hat ja die Basis für den neuen Battlefield-Aufsatz in Russland die Basis gebracht.
00:25:33: Also Russland hat ziemlich stark sich an Iran angelegt, für den Shahidron und einiger dieser Airframe Designs.
00:25:43: Interessanterweise hat dann Russland diese Systeme weiterentwickelt.
00:25:48: Unsere Einschätzung, was wir bis jetzt gesehen haben, hat Iran diese Entwicklungen von Russen nicht übernommen noch?
00:25:54: Von daher haben wir es kürcherweise noch einige Advantages, aber das wird sich sicher schnell ändern.
00:26:03: Denkt man die Entwicklungen jetzt ein paar Jahre weiter?
00:26:05: Beispiel Flugabwehr-Maschinen kämpfen gegen Maschinen.
00:26:10: Es ist kein Human in der Luft mehr – wo führt das dann weiterhin aus Ihrer Sicht?
00:26:13: So
00:26:14: unsere
00:26:15: ganzen Simulationen laufen ganz klar darauf hin.
00:26:18: Der zukünftige Kampf wird zwischen Maschine und Maschine sein.
00:26:22: Technisch braucht das wahrscheinlich noch fünf Jahre, nicht mehr.
00:26:28: Der Angriff ist immer einfacher.
00:26:31: Der angriff ist technisch immer einfache.
00:26:33: die Abwehr man ist immer einen Schritt hinten nach.
00:26:37: von daher was wir sehen im Angriff wird schon viel automatisiert.
00:26:41: in der abwehr sind wir achtzig Prozent da aber noch nicht hundert prozent und so genau das da sind wir wahrscheinlich in fünf Jahren wirklich sodass die Maschine arbeitet Nicht nur mit Dronen sein in der Luft.
00:26:55: Das wird auch über Wasser sein, das wird auch am Land sein und das wird unter Wasser sein.
00:27:02: Und es ist wirklich multi-domain.
00:27:03: die Maschine wird übernehmen!
00:27:05: Ich habe mich zuerst
00:27:06: hier für Ihrem
00:27:06: Messestand schon umgeschaut.
00:27:08: Da ist ein hundert Kilowatt Laser ausgestellt.
00:27:11: Unter anderem da ist auch eine Interceptor Drohne sehr interessant, die keinen Sprengkopf an Bord hat.
00:27:17: Sind das so auf die Art Game Changer?
00:27:19: Absolut so... Diese zwei Technologien, die sie aufgezählt haben.
00:27:25: Laser ist sehr interessant.
00:27:28: Unser größtes Problem zurzeit ist das wir beim Swarm Attack oder größere Attacken wie wir sie gesehen haben in den Mitten Osten, wie wir Sie fast täglich in Kiew sehen.
00:27:37: Wir haben keine Ammonition mehr, wir haben keine Missiles mehr... We are running out of everything!
00:27:45: Der Laser braucht keine Ammunition, der Laser braucht Energie.
00:27:50: Einen Strom kann der unendlich oft bei Laser-Dronen abschießen.
00:27:56: Noch dazu, er kann innerhalb von einer Minute bis zu zwanzig Dronen abwehren.
00:28:03: Das ist natürlich ein echter Game Changer weil man sich vorstellt eine Kanonsystem schafft wahrscheinlich ein vielleicht zwei Drohnen pro Minute.
00:28:13: Die andere Geschichte ist und das rückt zu unserem Punkt Maschine gegen Maschine.
00:28:19: Die echte Zukunft bei Drohnenabwehr ist eine Drohne gegen eine andere Drohna.
00:28:25: Und da sind wir auch dabei, dass wir eine Abwehrdrohne bauen.
00:28:31: Wir sind TRL C-Acht.
00:28:33: Das bedeutet das wir die ersten Drohnern zu unseren Kunden ausliefern in den nächsten vier Monaten.
00:28:41: Diese Drohnung war speziell gebaut um auch im Stadtgebieten zu verwenden wo es Das große Problem in Kiew zum Beispiel, Inbach Rhein in Kuwait City.
00:28:56: Drohnen kommen hinein.
00:28:57: man muss in die Stadt eine Drohne über einer Stadt bekämpfen und dann schießt meine Missile rauf und dann kommt natürlich nicht nur die Drohner die abgeschossen unter aber auch die Teile der Missile plus.
00:29:11: Explosiv fällt auf die Stadt runter und Collateral Damage ist ein großes Problem.
00:29:16: Wir haben eine Drohne gebaut, die vollautomatisch ist.
00:29:19: Die fliegt raus ohne Explosive... ...die mit der eigenen Energie, also die fliege vierhundert KmH schnell, crasht sie in diese Shahid-Drohne zum Beispiel hinein und zerreißt diese Drohnen im Flug.
00:29:34: Und dadurch hat man kein Explosives, kein Benzin an Bord weil es elektrisch flieht.
00:29:39: Dadurch den Collateral Damage alles was dann runterkommt auf die Stadt runterregnet.
00:29:45: leider Ist dann sind nur kleine Teile, keine Explosive und durch College of Thermals ist es sehr limitiert.
00:29:53: Und noch dazu sehr kostengünstig.
00:29:54: so das ist eindeutig die Zukunft und das werden wir sehr viel mehr sehen.
00:29:59: wahrscheinlich auch nicht benannt da nicht meine Drohne sondern das Wahrscheinlich ist dass ein eine automatisierte smart Missall oder Smart Rocket also irgendwie aber letztendlich wird das doch eine Drohna sein.
00:30:11: ja
00:30:12: Als letzte Frage würde uns noch interessieren, wir haben sehr viel über Automatisierung gesprochen.
00:30:16: Gibt es Bereiche in der Flugabwehr wo der Mensch so schnell nicht ersetzt werden kann?
00:30:21: Natürlich!
00:30:22: Wir sind auf der anderen Seite, wir probieren den Menschen soweit wie möglich zu ersetzen aus dem einfachen Grund weil der Mensch leider vor allem für diese Aufgaben ein bisschen zu langsam ist.
00:30:36: die Maschine ist einfach schneller.
00:30:38: das größte Problem für die Maschinen ein Final Decision zu machen, ist das wirklich eine Drohne?
00:30:44: Wirklich Gefahr oder nicht.
00:30:46: Und da braucht man trotzdem noch den Menschen die Augen des Menschen und sagen, dass es eine echte Drohnung ist.
00:30:53: oder es ist eine Chessner, die zufällig so ausschaut wie eine Drohnung und leider kein ADSB hat und keinen nicht den Flug angemeldet hat.
00:31:03: Da ist es wirklich wo wir den Menschen durch Human noch immer einen Loop brauchen.
00:31:08: Das war schon der größte die größte Aufgabe für den Operator.
00:31:12: Und
00:31:12: so
00:31:13: machen wir das auch zur Zeit.
00:31:15: Der Operator braucht nur sagen ja oder nein, dass ist echte Drohne.
00:31:19: Schaut sich das Video an.
00:31:21: High Resolution sagt Ja, er ist eine Drohna.
00:31:23: Nein, der Rest macht die Maschine.
00:31:26: Herr Penner, vielen Dank fürs Gespräch!
00:31:28: Alles Gute noch auf der Messe.
00:31:30: Vielen Dank!
00:31:31: Viel Spaß!
00:31:34: Ihnen gefällt dieser Podcast?
00:31:36: Militär aktuell
00:31:36: gibt es auch gedruckt.
00:31:38: Das österreichische
00:31:39: Militärmagazin erscheint viermal pro Jahr
00:31:42: und berichtet über sicherheitspolitische
00:31:44: Themen, über das österreichisch Bundesheer und über die internationale Verteidigungswirtschaft.
00:31:50: Laufend Neuigkeiten bekommen Sie über unseren Newsletter
00:31:53: Feldpost
00:31:54: auf unsere Social-Media Kanälen und natürlich auf unserem Online-Portal.
00:31:59: Tauchen sie jetzt ein in unsere Welt unter militäraktuell.at.
00:32:06: Von der Luft gehen wir nun auf den Boden.
00:32:09: Beim europäischen Panzerhersteller GDELS General Dynamics European Land Systems wartet schon Martin Reischer für ein Interview auf uns.
00:32:20: Er ist Geschäftsführer des Österreich-Abblägers GDels Steier.
00:32:25: Hallo am Podcast!
00:32:27: Herr Reischer, was haben Sie denn hier hinsichtlich autonomer Systeme mitgebracht?
00:32:32: Wir hier im GDLS Stand sehen verschiedene Aspekte.
00:32:37: Wir haben meinerseits einen Schwerpunkt auf Man and Unmanned Team eingelegt.
00:32:41: Da sehen wir auch hier in der Kooperation mit Alpha Robotics.
00:32:45: und zum zweiten Schwerpunkte ist auch das Thema Drohnenabwehr.
00:32:49: Klarerweise lassen Sie es lernen aus den verschiedenen Gefechtsfeld-Szenarien, da wollen wir Lösungen zeigen!
00:32:55: Wir sitzen hier auf einem sehr großen Stand.
00:32:58: Wir sehen einen Piranha, wir sehen einen Eagle, wir sind dazwischen drei unbemannte Systeme an Manned Ground Vehicles mit Waffenstationen, mit Sensoren.
00:33:09: Wie kann man sich denn den Einsatz vorstellen?
00:33:12: Der wesentliche Part ist einerseits Reconnaissance, zweitens Abwehr und das ganze Unterstrich zusammenzuführen in eine gemeinsamen Kommandozentrale.
00:33:23: Das ist ein wesentlicher Aspekt.
00:33:24: Wir nehmen hier die Lessons Learned mit, die Alpha Robotics mitbringt, kommen aus dem Feuerwehbereich ursprünglich.
00:33:31: Aber was das ganze Kommandankontrollsystem betrifft, sehr viel Erfahrung und das kombinieren wir mit unserer Mobilität.
00:33:38: Geschützte Mobilität ist unser Kernthema und wir denken auch in Zukunft ein sehr wichtiges Feld da wir nach wie vor Putz on the Ground brauchen und gesichert Soldatinnen und Soldaten von A nach B transportieren wollen.
00:33:52: Welche Rolle soll denn der Mensch überhaupt noch spielen?
00:33:55: Wie gesagt SoldatInnen und Soldatten werden auch in der nahen Zukunft jedenfalls relevant sein.
00:34:01: Aber wesentlicher Rolle wird natürlich auch im Commander-Kontrollbereich liegen, damit man das Ganze steuert und so weiter.
00:34:07: Das zeigen wir hier unbemannte Systeme vor allem gerade für Aufklärungszwecke oder auch Bekämpfung anderer unbemannter Systeme.
00:34:16: aber der Mensch wird dann wesentlich ein Faktor bleiben.
00:34:18: Wie kann ich mal das praktisch jetzt auf dem Gefechtsfeld vorstellen?
00:34:21: Es fahrt eine Jägerkompanie, eine Infanteriekompanie aus mit einigen Piranha Fahrzeugen zum Beispiel und die werden begleitet von Unmanned Ground Vehicles.
00:34:30: Ja beispielsweise, man kann vielleicht auch Mothership in gewisser Weise dazu sagen das Ganze wird dann autonom passieren.
00:34:38: Man wird immer in Verbindung sein.
00:34:39: da gibt es auch verschiedene Möglichkeiten dass man das entsprechend aufrecht erhält weil die Kommunikation ist im Zentrum der gesicherte Datenaustausch sehr wesentlich und von dem her gesehen haben wir hier den Niegeln oder auch den Piranha dargestellt wo entsprechend Humans geschützt
00:34:58: sind.
00:34:59: Sie sind ja die Kooperation mit Alpha Robotics eingegangen.
00:35:02: Wie geht man da vor bei der Auswahl schon des Kooperationspartners?
00:35:05: Ja, wir hier beim Essen bzw.
00:35:08: Scouting am Markt.
00:35:09: Ich denke das ist ein wesentlicher Part und ich denke dass wir aus Chile sehr gut drin sind und dann versuchen wir jemanden auszusuchen der zu uns passt.
00:35:18: einerseits denke ich von den Produkten selber von der Erfahrung die dieses Unternehmen mitbringt und dann versucht man die gemeinsamen Stärken auszuloten Gemeinsamkeiten zu entwickeln und dann eine Vision abzubilden.
00:35:30: Und ich glaube, mit Alpha Robotics ist das hier extrem gelungen.
00:35:33: Wie weit es auf die Kundenseite geht?
00:35:35: Was sind da die größten Bedürfnisse ihrer Kunden oder ihrer potenziellen Kunden?
00:35:41: Ein wesentlicher Bereich ist eben das Thema Drohnenabwehr.
00:35:45: Wir sehen dass dies in verschiedenen Distanzen sehr relevant ist insbesondere im Nahfeldbereich auch was den Selbstschutz der Fahrzeuge angeht gibt's sehr viele Fragen, die wir versuchen zu beantworten.
00:35:56: Wir haben auch hier verschiedenste Lösungen dargestellt, wenn wir zum Piranha schauen.
00:36:01: Beispielsweise sehen wir auch Abfangnetze die wir hier integrieren im Nahfeldabwehrbereich und da denken wir aber genauso wie das auch in früheren Zeiten war in Bedrohungs-Szenarien Und wir versuchen das entsprechend zu adaptieren und hier Lösungen für den Kunden anzubieten.
00:36:19: Aber das Wichtige ist auch zuzuhören was der Kunde eine Erfahrung mitbringt wo der Schuh konkret drückt Teilweise eine sehr vielschichtige Antwort zu geben.
00:36:30: Wenn man das ganze wirtschaftlich betrachtet als Streitkraft, von welchen Kosten Einsparungen spricht man da wenn man am Mainz-Teaming betreibt?
00:36:38: Also zur Kosteneinsparung und der Streitkräfte kann jetzt nicht im Detail Auskunft geben.
00:36:43: aber das Wesentliche ist dass man auch Menschen Soldatinnen und Soldaten weniger Gefahren aussetzen versucht.
00:36:50: Ich denke das ist auch eine wesentliche Unterstützung oder ein wesentlicher Punkt in dem Zusammenhang Und dem Strich.
00:36:55: für uns ist das Zusammenspiel nach wie vor sehr wichtig.
00:36:59: Herr Reisler, danke für die Einblicke!
00:37:00: Viel Spaß noch auf der Messe.
00:37:02: Ich wünsche euch eben so.
00:37:03: Dankeschön.
00:37:03: Danke.
00:37:05: Letzte Station auf unserem Podcast Rundgang auf der Eurosatory ist beim britischen Rüstungskonzern BAE Systems.
00:37:13: Einfach gesagt er is gigantisch groß und produziert vom Flugzeugträger über Kampfjets bis hin zum Panzer so gut wie alles was man sich vorstellen kann.
00:37:23: David Williams is managing director Europe and Fanktons.
00:37:28: Welcome at the podcast!
00:37:29: Thank you, good afternoon.
00:37:31: David which products have you brought here at EuroSaturi?
00:37:35: So we had a wide selection of proven advanced technology platforms on display At that moment.
00:37:45: we have significant focus on artillery and air defense.
00:37:50: Die CV-Systeme ist eine der größten und bestätigte Infotainer Autos in Europa.
00:38:05: Wir haben auch ein paar unserer unterschiedlichen Artillerie-Symbolen, z.B.
00:38:08: die One-Five-Mil-Artillerie Systeme, wie die Archer.
00:38:12: Und dann haben wir auch AirDefense Plattforms, wie der Trident, den Navalgun.
00:38:19: auf einem Motorrad, für short-range AirDefense.
00:38:21: Und dann haben wir ein paar technologische Verhandlungen mit Drones und unverkürztem Aerosystems.
00:38:28: Und auch Counterdrones, Counter UAS Systeme.
00:38:31: Also das ist eine Zielektion von Produkten aus dem Krossau Portfolio, der wahrscheinlich die größte und diversen Portfolie in europäischen Defenses
00:38:42: hat.
00:38:42: Sobald Produktdevelopment konzentriert ist, welche Innovationen und Themen die Ihr Unternehmen
00:38:50: derzeit betreffen.
00:38:51: Es ist eine interessante Frage, um zurückzusehen.
00:38:52: In den vergangenen Jahren gab es viel Fokus auf das Produkt und auf die technischen Spezifikationen.
00:39:00: Was wir jetzt finden, ist, dass es mehr Fokus gibt an Produktionskapazität, Leidtimes und Rettiness als auch an Partnerships.
00:39:12: Unsere Kunden wollen nicht nur ein AirDefense-System kaufen.
00:39:16: Sie wollen wissen, was wir in der Partnerschaft mit ihrer lokalen Industrie tun, um die AirDFense-systeme zu produzieren.
00:39:23: Wir machen viel Investitionen in Produkte und neue Technologien – wir können euch ein paar Beispiels geben – aber auch investieren in der Produktionskapazität.
00:39:30: Wir introduzieren neue Manufacturing-Line, neue advanced Manufacturing Technologies, sodass wir unsere Kunden auf short-er Lead Times stellen können.
00:39:40: und auch darüber, wie wir diese Technologie transferieren können zu unseren Customers und ihren lokalen Industrieren.
00:39:46: Ich möchte über die autonome Systeme sprechen, welche Lösungen Sie offerieren?
00:39:50: Die Autonomie und die technologische Technologie sind wirklich plätschert in jeder Art von unserem Geschäft.
00:39:59: Das ist wahrscheinlich das meiste Visible im Aerodomain, wo wir einen großen Designer und Manufacturer der Uncrew-Dale Systems of Drones.
00:40:08: Wir haben viele verschiedene Dinge in dem Portfolio, ranging von one way effectors to intelligent surveillance and reconnaissance drones... ...and then heavy lift electronic bird to take off landing heavy lift drones.
00:40:25: And it's more complex uncrew systems called... Kompass- und Autonomous Klavierplattformen.
00:40:35: Und diese hochenden Drohne werden alongside ein Tiefun operieren,
00:40:39: z.B.,
00:40:39: eine Operation mit der Austrian Air Force.
00:40:43: Es ist ziemlich klar in den Aerodomain im Moment, weil die Technologien profil sind in Ukraine.
00:40:50: Aber es stammt nicht da, also investieren wir in autonome Technologie mit unkruheren Gränsysteme auch mit ... und Unterwater, wo wir einen neuen Produkt nennen Herne.
00:41:05: Das ist ein exterlärmes, submersibles Autonomist-Vehicle.
00:41:10: Es ist der erste of its kind to be classified by Lloyds, meaning the Maritime Classification Society.
00:41:16: so this is now a proven capability that can operate underwater as well and then probably at most complex end of the autonomous spectrum are combat jets wo wir in den nächsten Generationen von Combat Aircraft sehen, dass A.I.-Tasken der Piloten abzulegen können und die Pilote gestresst oder überwirkt werden und ein paar Aircraft-Pilots zu erlangen, um auf das Battle
00:41:50: zu kämpfen.
00:41:50: Können Sie uns eine Überraschung geben?
00:41:53: Wie hat Ihre Stimme geändert seit den letzten
00:41:56: Jahren?
00:41:57: Ja... Wie gesagt, es gibt sicherlich einen realen Fokus auf die Geschwindigkeit, bei der sie Equipment erreichen können.
00:42:06: Und dann maximisieren wir die Availability des Equipments, wenn das in Unterstützung ist.
00:42:10: Wir fühlen das am meisten in Uncruirale Systems und Drones.
00:42:16: Auch in Artillerie, AirDefense und Ammunition- und Weppensystems.
00:42:24: Much of this is driven by ... Es gibt auch unsere Städte wie die UK, der USA und der Schweiz, damit sie in den EU-Initiatives oder durch öffentliche Gefängnisbudgeten werden können.
00:42:45: Ich denke, dass das ganze Industrie die Demand fühlt.
00:42:49: Was vielleicht ein bisschen größer ist für diese politische Demand und erhöhtes Gefängnissen, um dann zu verhindern...
00:42:57: B.A.E-System hat die Launchpad-Programme begonnen,
00:43:02: d.h.,
00:43:02: du investierst ca.
00:43:04: Euro in Startups.
00:43:07: Kannst du uns ein Overview geben?
00:43:09: Was ist das Ziel?
00:43:10: Ja, natürlich!
00:43:12: Innovationen sind am besten, was wir machen, ob es in einer großen, komplexe, langsamer Innovation wie Design eine neue Jet oder Summarine gibt.
00:43:21: Aber auch ... Wir machen auch Innovationen auf ein kleinerer und schnellerer Timescale, wie das Integrations- und Wettbewerbssystem in einem Fassjet.
00:43:30: In den letzten
00:43:31: Jahren haben wir beobachtet eine neue und vibranne Ecosysteme von Startups, die immer im Wetter ist.
00:43:40: Diese sind für uns wirklich wichtig Partner geworden, als sie neue Produkte entwickeln.
00:43:49: und verändern die Weise, in der unsere Kunden sich über das Speed und was sie neue Systeme und die Ökonomie von diesen Systemen erreichen können.
00:43:59: Für uns ist es ein solches Innovation-Ecosystem, dass die großen Primes und Systeminitiativen und diese Startups sind.
00:44:06: Wir haben viele Wege, in denen
00:44:09: wir unseren
00:44:11: Konnexionen durch unser Ecosystem strengten.
00:44:13: Das eine, das wir dieses Wochen erhoben haben ist ein Euro-Investement von rund fünf Millionen Euro in zwei Venture-Kapitalfonds.
00:44:21: Ein German Fund und ein... ...und der andere Fund ist headquarters in Polen, beide arbeiten durch Europa.
00:44:28: Und sie investieren in Bereiche wie AI und Robotik,... ...und unsere Investition ist das Ziel, um die Konnexation des Ecosystems zu stärken,... ..und ihnen helfen zu entwickeln mit diesen neuen Technologien.
00:44:41: Es ist eine sehr generelle Frage und die Artificial Intelligence ist auch ein Trendspunkt.
00:44:46: Welche Technologien sie in ein paar Jahren vor allem in der Industrie
00:44:52: sehen?
00:44:53: Als du die Komposition des Start-up Ecosystems schaust,
00:44:58: z.B.,
00:44:58: da gibt es einen großen Cluster in Munich oder in den Baltischen.
00:45:05: Da gibt es auch einen Cluster im Franz.
00:45:07: Viele Technologien, die man sieht in diesen Startups sind Dinge wie Interceptors oder Ground-to-air Missiles.
00:45:14: Es gibt auch Drohnen, eine Verflügelung von all den verschiedenen Typen und dann das Autonomiestack und dann auf der Grundbasis zu entwickeln, Drohne oder Maritimdrohne.
00:45:27: Wir sehen viel dieser Investitionen in AI, Robotik und diese Plattforms.
00:45:33: Und es gibt auch ein paar Payloads mit denen.
00:45:36: elektronische Waffe oder neue Sensoren, oder neue Effekte.
00:45:43: Und es gibt einfach so einen Demand für diese Dinge.
00:45:47: Es ist schwer zu präsentieren, wie viele dieser Technologien entstehen.
00:45:53: Aber was wir wissen, ist, dass eine Menge dieser Start-ups die besseren Konnexionen brauchen zum Ende der User und zur Prime, um die Technologie in den Plattformen zu integrieren.
00:46:04: Das ist
00:46:06: das Ziel, dass Unternehmen wie BA Systems spielen können!
00:46:13: Auf
00:46:15: die Frage, welche Rolle der Mensch künftig haben wird und auch haben soll konnten wir in den Interviews einige Antworten bekommen wenn sie auch zum Teil unterschiedlich ausgefallen sind.
00:46:26: Das zeigt unter anderem, in welchem Spannungsfeld zwischen technisch-machbarem sowie ethischem und regulatorischem Umfeld sich Rüstungsindustrie und Militär derzeit bewegen.
00:46:37: An dieser Stelle auch noch zwei Veranstaltungshinweise – Der Air Defense Summit findet am achtzehnten und neunzehnden November zwanzig sechsundzwanzig in Wien statt und am zwanzigssten Mai zwanziehnzwanziger findet die nächste Ausgabe der Dronevation und Defense ebenfalls in Wien statt.
00:46:59: Mehr dazu wie immer in den Show-Notes!
00:47:02: Danke fürs dabei sein bei dieser Podcastfolge, bis zum nächsten Mal auf
00:47:16: Wiederhören.
Neuer Kommentar